ist ein Binnenmeer des östlichen europäischen Mittelmeeres, mit dem es über den Bosporus ( Istanbul ) und die Dardanellen verbunden ist. Die Anrainerstaaten sind im die Ukraine, Moldawien, Russland, Georgien, Türkei, Bulgarien und Rumänien.
entstand 1859 durch die Vereinigung der Fürstentümer Moldau und Walachei. Im Jahr 1918 wurde das Staatsgebiet Rumäniens im Westen auf Transsilvanien "dt. Siebenbürgen" ausgeweitet. Nach 1945 war Rumänien während des Kalten Krieges Teil des Warschauer Paktes. Rumänien ist Mitglied der NATO sowie der Europäischen Union.
23.02.2012Die Adligen Rumäniens haben die Kunst und das Errichten von weltlichen oder religiösen Denkmäler unterstützt. Es gibt im ganzen Land mittelalterliche Schlösser und Paläste.
Bran (dt. Törzburg, ung. Törcsvar) ist eine Ortschaft in Siebenbürgen, Rumänien und liegt im Bezirk Braşov. 50 km von Sinaia entfernt. ist das berühmteste aller rumänischen Schlösser und wurde im 13, jahrhundert gebaut. Durch seine Lage zwischen zwei rumänischen Fürstentümern (Walachei und Siebenbürgen) spielte das Schloss eine große strategische Rolle. Nach 1918wurde es von der Kronstädter Stadtverwaltung der Königin Maria geschenkt, die es in einer romantischen Residenz umwandeln ließ. Das Schloss Bran wird Touristen oft als Draculaschloss präsentiert. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass Vlad III. Drăculea es nie betreten hat. Anderen Quellen zufolge hat er dort eine einzige Nacht in Gefangenschaft verbracht, als es noch der Stadt Kronstadt gehörte. Öffnungszeiten: täglich zwischen 9 und 17 Uhr außer Montags.
Ein anderes berühmtes Schloss in Rumänien ist das Schloss Burg Corvinestilor - Castelul de Hunedoara, Burg Eisenmarkt (deutsch), Burg Vajdahunyad (ungarisch), der Familie Corvin Die Burg hat ihren Namen von ihren ehemaligen Besitzern. Sie wurde um das Jahr 1452 im gotischen Stil von Johann Hunyadi auf einem Kalkfelsen auf den Resten einer Festung aus dem 12. Jahrhundert errichtet. Die übrigen Teile wurden unter Matthias Corvinus und den Fürsten Bethlen erbaut. 1409 schenkte König Sigismund das Gebiet Hunedoara Voicu Corvin. Sein Sohn Iancu Corvin baute die Festung zwischen den Jahren 1440 - 1453 wieder auf. Das Schloss mit seinen Sälen, den alten Waffen und das ethnographische Museum sieht beeindruckend aus. Nach zwei Bränden schlug 1854 der Blitz in die Burg ein, sie brannte daraufhin ein drittes Mal ab. Lage Hunedoara 20 km von Deva entfernt. Öffnungszeiten täglich zwischen 9 und 17 Uhr, montags ist das Schloss geschlossen.
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Kirchburgen in Transsylvanien / Siebenbürgen
Im zwölften Jahrhundert wurden in der Mitte und dem Süden Transsylvaniens zahlreiche Gruppen Deutscher Einwanderer angesiedelt, um die Grenzen des ungarischen Königreiches zu festigen. Diese verwalteten sich bewundernswert und gründeten befestigte Dörfer, bauten Kirchenburgen und Burg-Städte. Um 1600, gab es in Transsylvanien mehr als 300 befestigte Burgen, von welche sich etwa die Hälfte auch heutzutage gut erhalten sind. Diese Mischung kirchlich- religiöse Bauten glänzende gotische Bauwerke, stellen eine privilegierte Insel dar, einzigartig in diesem Teil Europas. Von den etwa 150 Bauwerken welche bis heute überlebt haben, wurde auf die UNESCO Liste des Weltkulturerbes übernommen.
Die Burg ist eines der interessantesten Bauwerke aus dem siebten jahrhundert, und nimmt eine besondere Stelle in der Reihe der von Siebenbürger Sachsen gebauten Festungen ein. Ursprünglich als Adelsitz, in der Mitte des achten Jahrhunderts von dem Grafen Chyl von Kelling gebaut, bestand die Burg aus einem massiven, rechteckigem bewohnter Turm, welcher von einem ovalen Bering umgeben war. Dazu kamen ein Südturm und ein Torturm an der Nordseite. Das Verteidigungssystem wurde durch den Wassergraben ergänzt welcher die Burg umgab. Wohnsitz der Adligen bis 1430 wurde die Burg von den letzten Familiennachkommen an die sächsische Bauerngemeinde aus Kelling verkauft, welche in der ersten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts mit dem Bau einer zweiten Mauer begann und den Torturm mit einer Torwehre versahen. Im Hof wurde auf den Mauerresten eines älteren Gebäudes die Kapelle errichtet. In der Kapelle gibt es Überreste der Fresken vom Anfang des sechzehnten Jahrhunderts, und auf der Westseite eine Holzbühne welche mit Holztafeln verziert ist, auf welcher volkstümliche Blumenmuster im Renaissance Stil von 1733 gemalt sind.
Die Kirche aus Tartlau ist ein gotischer Zentralbau, dessen Errichtung von den Deutschordensrittern veranlasst worden zu sein schein. Während deren kurzem Aufenthalt im Burzenland, Die Anlage wurde später von der sächsischen Dorfgemeinde fertig gestellt. In gotischem zisterzienser Stil gebaut, beherbergt diese einen mehreckigen Altar von hohem künstlerischem Wert, der älteste überhaupt in Siebenbürgen. Die Kirche wird von dem Bering der Bauernburg umgeben. Mit Wehrgängen, Schießscharten und dem Innenhof zu, mit Wohnungen auf drei Stockwerken versehen, um während einer Belagerung die ganze Gemeinde beherbergen zu können. In friedlichen Zeiten dienten die Räume als Lebensmittelspeicher für jede Familie. Der Zugang in den Vorhof erfolgt erst über eine Hängebrücke, wobei der Durchgang noch zusätzlich mit einem Fallgitter versehen wurde.
Geister
Geister und Gespenstersollen hauptsächlich Burgen und Schlösser in Schottland, England und Transsilvanien- Rumänien bewohnen. Es geschieht jedoch auch dann und wann, dass Geister in anderen Landstrichen der Welt "leben", natürlich ebenfalls an würdigen, ihren überirdischen Neigungen entsprechenden Orten. Geiser sollte man weniger fürchten als Lebende, aber sich durch ihre Gegenwart anregen lassen. Das beeinflusst das Wohlbefinden eines jeden gesunden Rationalisten. In hellen Sommernächten sollte man sich auf einen Schlossberg begeben. Vielleicht kann man mit etwas Glück den Schatten des Hofnarren sehen. Äußerst interessant können Begegnungen mit Gespenster in einer Burg in den Karpaten sein. Es sind Geister der Opfer, die bei den Plünderungen der Schätze ermordet worden sind. In den Schlösser erscheint manchmal besonders in den Zimmern der Touristen Gestalten in weißen Gewändern. Außergewöhnlich bösartige Alpträume überfallen und würgen jeden, der sich traut, in einem Spukschloss einzuschlummern. In Geisterschlösser treiben nachts außergewöhnliche Gespenster ihr Unwesen. Wie man sieht, kann man über die Dämonologie ganze Bücher schreiben. Das wollen wir den „Spezialisten“, die sich zum Ruhm und zum Nutzen der Touristen mit Gespensterkunde befassen überlassen. Wer´s glaubt, wird selig :-)
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Gut zu wissen: ...dass der Parlamentpalast das größte Gebäude Europas ist und das zweitgrößte der Welt? Bei einer Gesamtfläche von 330.000 qm Fläche hat der als Konferenzzentrum genutzte Palast zwölf über- und acht unterirdische Geschosse. Der Tagungssal ist 2.200 qm groß.
...dass 50 Prozent von Europas Braunbären in Rumänien leben? Mit 4.500 Braunbären ist Rumänien ein intaktes Naturland, das über 580 geschützte Gebiete hat.
...dass Rumänien weltweit auf Platz 12 der besten Weinbauländer liegt. es gibt zirka 242.700 Weinbaugebiete, die 3.1 Millionen hl edler Sorten hervorbringen.